Der europäische Steuerzahlerverband lehnt die Schaffung eines Europäischen Währungsfonds ab.

Der Europäische Steuerzahlerverband (TAE) warnt vor der Schaffung eines Europäischen Währungsfonds. Präsident Rolf von Hohenhau erklärt, dass anstatt immer neue europäische Agenturen zu gründen, die bestehenden Institutionen gestärkt werden müssen. Notwendig sind unter anderem stärkere Kontroll- und Durchsetzungsrechte für die EU-Kommission und den Rat ECOFIN.

Es ist fraglich, ob ein Europäischer Währungsfonds ein wirksameres Mittel gegen die mangelhafte Finanzpolitik einiger Mitgliedstaaten wäre. Abgelehnt wird auch ein Europäischer Währungsfonds, der lediglich als Sammelstelle für Steuergelder dient. Griechenland müsse seine Finanzpolitik dringend sanieren, so der Präsident des Europäischen Steuerzahlerverbands weiter, anstatt auf Gelder europäischer Steuerzahler zu hoffen.

München/Brüssel, 10. März 2010