Europäischer Steuerzahlerverband (TAE) warnt vor EU-Steuern und einer permanenten Schuldenunion – Start der Kampagne „StopEUTaxes“
Die Taxpayers Association of Europe (TAE) startet heute offiziell ihre europaweite Kampagne „StopEUTaxes“.
www.StopEUTaxes.eu
Ziel ist es, die Einführung neuer EU-Steuern, neuer EU-Schulden und die dauerhafte Vergemeinschaftung von Schulden auf europäischer Ebene zu verhindern.
Hintergrund hierfür sind die aktuellen Diskussionen über neue „Eigenmittel“ für die EU und den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen (MFR).
„Europa ist ein Zusammenschluss souveräner Mitgliedstaaten – kein föderaler Finanzstaat“, erklärte Michael Jäger, Präsident des Europäischen Steuerzahlerverbands (TAE). „Eine unabhängige Steuerhoheit für die EU würde das institutionelle Gleichgewicht der Union grundlegend verändern.“
„Die Steuerpolitik braucht direkte demokratische Legitimität. Diese liegt bei den nationalen Parlamenten – nicht in Brüssel“, fuhr Jäger fort.
Kernforderungen der StopEUTaxes-Kampagne
- Keine neuen EU-Steuern
- Keine eigenen, dauerhaften Ressourcen
- Keine weiteren gemeinsamen Kredite
- Vollständige Transparenz hinsichtlich der EU-Verbindlichkeiten
- Strikte Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips
„Europa braucht keine neuen Steuern, wie etwa die von der EU-Kommission vorgeschlagene EU-Körperschaftsteuer (Corporate Resource for Europe CORE), die zudem an den Umsatz der Unternehmen gekoppelt sein soll. Europa braucht Ausgabendisziplin, Prioritätensetzung und die Achtung des Subsidiaritätsprinzips“, erklärte Jäger. „Wer Vertrauen zurückgewinnen will, darf die Steuerhoheit nicht ausweiten.“
„Wir bauen ein europäisches Bündnis für solide öffentliche Finanzen auf“, schloss Jäger. „Es geht um den Schutz der Steuerzahler, die verfassungsmäßige Integrität der Europäischen Union und die finanzielle Nachhaltigkeit.“
Weitere Informationen:
Pressemitteilung als PDF herunterladen
Website: www.stopEUtaxes.eu
X: @stopEUtaxes
Brüssel/München, 27. Februar 2026
